Fairtrademode im trend

Manche Trends wie die Paleo- oder Steinzeitdiät und bunte fluoreszierende Plastikarmbänder kommen und gehen und sind meist von zweifelhaftem Nutzen für Mensch und Umwelt. Anders ist es mit dem Trend der Nachhaltigkeit: Seit einigen Jahren schon ist es immer mehr Menschen wichtig, zu wissen, woher ihre konsumierten Produkte kommen und unter welchen Bedingungen sie hergestellt werden. Nachhaltigkeit bei Konsumprodukten meint, dass diese Ressourcen sparend produziert werden, dass nachwachsende Rohstoffe und keine umweltschädlichen Substanzen verwendet werden und auch, dass die Herstellung und der Handel unter fairen Arbeitsbedingungen ablaufen. Bio- und Fairtrade setzen sich bei Lebensmitteln immer mehr durch. Du bekommst mittlerweile in fast allen Supermärkten solche Produkte und darauf spezialisierte Märkte findet man in jeder größeren Stadt.

 

Immer mehr Labels ziehen mit

Es macht Sinn, auch bei der Mode auf nachhaltige Herkunft zu achten, denn gerade zur Textilproduktion gehören meist menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und die Umwelt und Gesundheit schädigende Chemikalien. Wenn du an nachhaltige Mode denkst, fallen wir vielleicht Alt-Hippies ein, die Sachen tragen, die wie selbst gemacht aussehen. Die Zeit, dass nachhaltige Mode mit alternativem Selfmade-Look gleichzusetzen ist, ist zum Glück vorbei. Denn immer mehr Modelabels haben den Trend erkannt und bieten fair gehandelte und nachhaltig hergestellte Kleidung, die absolut zeitgemäß, modern und schick ist.

 

Auch die Stars erkennen die Vorzüge von Faierer Kleidung

Prominente wie Emma Watson oder Drew Barrymore tragen aus Überzeugung am liebsten Fairtrade-Mode und auch in der High-Fashion-Welt ist der Trend angekommen: Seit 2013 findet im Rahmen der Fashionweek in London alljährlich die Green Carpet Challenge statt, die das Bewusstsein für nachhaltiges Leben der Modebranche stärken soll. Große Modelabels wie Filippa K und Stella McCartney bieten entsprechend dem Trend Kleidung aus nachhaltiger Herstellung an. Auch unter deutschen Promis ist nachhaltiges und ökologisches Handeln zum neuen Lebensstil geworden. Silbermond bieten ihren Fans T-Shirts aus fair gehandelter Bio-Baumwolle an. Promis wie Olivia Palermo, die gerne Vintage-Mode tragen, leisten ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit: Denn wenn Kleidung weiter getragen wird, anstatt sie wegzuschmeißen, schont man Umwelt und Ressourcen.

 

Trage deine Kleidung mit ruhigem Gewissen

Die Vorteile nachhaltig produzierter Mode überzeugen auf der ganzen Linie: Du kannst die Kleidung ruhigen Gewissens tragen, denn zum einen trägst du Stoffe, die deine Gesundheit und die der Menschen, die sie produziert haben, erhalten. Zum anderen trägst du damit zum Umweltschutz bei, indem du nachwachsende, natürliche Rohstoffe verwendest und den Verzicht von Chemikalien förderst. Darüber hinaus trägst du damit zur Förderung sozialer Gerechtigkeit und zur Anhebung des Lebensstandards in den produzierenden Regionen bei. Vor allem trägst du schöne, individuelle und zeitgemäße Mode, der man die „alternative Herkunft“ absolut nicht ansieht und das ist doch eine Win-win-Situation: Wir tragen schöne Kleidung mit gutem Gewissen und verbessern damit die Lebenssituation der an Herstellung und Handel beteiligten Menschen. Das Schöne ist, dass immer mehr Modemarken fair produzierte Kleidung anbieten, sodass für jeden Geschmack, jeden Geldbeutel und jeden Anlass das Richtige dabei ist.

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